MILCHTRADITION
BEDEUTET: AN DIE
ZUKUNFT DENKEN.

Seit mehr als zweieinhalbtausend Jahren wird in Bayern Viehhaltung betrieben. Schon die Kelten haben ihre Kühe auf den Berghängen weiden lassen. Sie brachten auch den ersten Käse von den Römern mit über die Alpen. Und damit das Handwerk der Käseherstellung. 1821 kamen Schweizer Senner ins Allgäu, um Käse nach Emmentaler Art herzustellen. Die Rezepte für Limburger und Romadur wurden 1830 von dem Agrarreformer Carl Hirnbein aus Belgien mitgebracht. So ist in Bayern das Wissen um die Milchverarbeitung über lange Zeit gewachsen. Und das Milchhandwerk in Bayern entwickelt sich weiter. Ständig wird Neues ausprobiert, Veraltetes modernisiert und Bewährtes zu verbessern versucht. Schließlich ist auch Milchwissen nur das, was man daraus macht.